Mehr Wellen für die Frauen!

In unserem letzten Blog- Beitrag lag der Fokus auf dem Wandel der Surfbretter – von Hardboards to Softboards – , der sich langsam aber sicher überall auf der Welt beobachten lässt. Dieser Beitrag widmet sich nun aber weniger der Frage, „womit“ gesurft wird, sondern „wer“ die Wellen der Weltmeere surft.

Die Demographie der Surf-Szene hat sich in den letzten zwanzig Jahren unglaublich stark verändert, wobei der offensichtlichste Wandel im Wachstum der weiblichen Surf-Fans zu verzeichnen ist. Dabei müssen wir nicht einmal auf Statistiken zurück greiffen, um uns diesen Wandel bewusst zu machen. Es reicht, wenn wir uns die Line-Ups unserer Lieblings-Breaks anschauen. Es ist allmählich nicht mehr unüblich, dass die Anzahl der Surfer-Dudes nun von der Anzahl Surfer-Dudettes im Wasser übertroffen wird.

Genauso wie die Softboards allmählich den Vorsprung der Hardboards aufhohlen, wird der Anteil der weiblichen Surfer immer grösser. Die Reaktion und Antwort auf diesen Wandel wird von der Surf-Industrie geliefert.

Surf-Vereine, -Clubs und -Magazine für Frauen schiessen wie Pilze aus der Erde und tragen einen Grossteil zur Surfergirl Revolution bei. Professionelle Institutionen wie die World Surf League (WSL) schliessen sich dem Wandel an und bieten nun dieselben Preisgelder für weibliche und männliche Surfer an professionellen Events. Dies ist ein grosser Schritt in der Surf-Szene und im Sport generell. Wie bei jedem grossen Umschwung gibt es dabei Befürworter und Gegner. Während sich die Meisten über die Gleichstellung von männlichen und weiblichen Surfern freuen, gibt es immer wieder Sitmmen, die sich dagegen aussprehcen. Hauptsächlich wird dies damit begründet, dass die Performance und Show der männlichen Surfer immer noch eindruckvoller und spannender ist als bei den weiblichen Kollegen. Auf welcher Seite man nun steht, es ist unbestritten, dass die Freude am Surfen gleichermassen von Männern und Frauen geteilt wird, was die eigentliche Essenz des Sports ist.

Surf-Marken promoten ihre Produkte immer öfters mit weiblichen Surfern. Es wird oft negativ mit Sexismus konnotiert, wenn die Brands mehr “Butts” als “Barrels“ zeigen aber Fakt bleibt, dass das Surfen eine sexy Sportart ist und sowohl die nakten, durchtrainierten Oberkörpfer der männlichen Surfer als auch die mit Bikinis bekleideten weiblichen Surfer den Surf-Lifestyle und die Surf-Kultur authentisch repräsentieren.

Hurricane Surf hat sich ebenfalls diesem Wandel gewidmet und zusammen mir dem Verein Allons Rider einen Event in Seignosse (Frankreich) organisiert, an welchem sich knapp 150 Surferinnen beteiligten und einen Tag voller Surf, Sand und Sonne unter ihresgleichen geniessen konnten.

Es ist also offenbar, dass Frauen auf das Surfbrett gehören und dabei unverkennbar eine gute Falle machen!

Surf Boss !

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